Montag, 28. Februar 2011
Hier wird gerade der "Grill", der sich in(!) der Küche befindet, für das "Asado" vorbereitet, von dem ich heute Abend noch mehr berichten werde. Auf dem anderen Bild ist das Fleisch und die Riesenbratwurst zu sehen. Das Fleisch wird übrigens im Ganzen gegrillt, nicht wie in Deutschland in Scheiben auf den Grill gelegt.
Hier noch ein paar mehr Eindrücke von unserem Besuch bei der Modenschau.
"desiderata" heißt die Marke, die die Schau präsentierte. Hier kurz vorm Beginn der eigentlichen Schau. Das Licht ist aus, gleich kommen die beiden Gitarrenspieler, d.h. 1 Mann und 1 Frau, wovon die Frau auch wunderschön zum Spiel singt.
Hier ist etwas von Zirkus der Kameraleute, Fotografen und "wichtigen" Personen zu erahnen. Wer wichtig ist läuft auf der Schaulauffläche oder sitzt direkt in der ersten Reihe und somit schon etwas im Bereich der Beleuchtung.
Ach und das war ein hübscher Kameramann, schön konzentriert beim Arbeiten.
Nachdem wir mit der "Subte" (das ist die hiesige U-Bahn), in der es sehr stickig und warm ist, zur Plaza Italia fuhren, brauchten wir nur inmitten der vielen Menschen nur den "Fashionistas" folgen, um den Weg
zum Ausstellungsgelände zu finden.
Von den Besuchern waren ungefähr 80% Frauen, die sich alle ungemein aufgebrezelt hatten, sehr schick (richtig geschrieben?). Irgendwie schien es mir, daß vor allem die Besucher sich präsentierten, als daß Mode präsentiert wurde. Es gab in den Messehallen auch gar nicht viele Stände von Firmen, dagegen aber lange Menschenschlangen vorm Einlaß zu den Modeschauen.
Da wir ein Kombi-Ticket (Eintritt und 1 Show) hatten, mußten wir zum Glück nicht an den ganz langen Schlangen anstehen. Ganz lange bedeutet ca. 3h Anstehen. Unglaublich aber wahr: die Leute standen hier teilweise ca. 3h in einer Schlange, um sich eine langweilige Modenshow von "Desiderata" (mir völlig unbekannt) für 10 Minuten anzusehen. Aber auch wenn die Show langweilig war, das ganze Drumherum, sprich der Zirkus oder "Hühnerstall" waren schon interessant.
Vor der Show versuchten die Fotografen und Kameraleute von einigen Leuten in der ersten Reihe irgendetwas zu erhaschen (Fotos, Interviews). Was für eine Aufregung unter den Frauen, als dann die Taschen mit irgendeinem Inhalt an die in der ersten Reihe sitzenden verteilt wurden (Geschenke!). Die eine oder andere Hand aus der zweiten Reihe konnte zum Glück auch die eine oder andere Geschenketasche erhaschen.
Das Schaulaufen der teils sehr magersüchtigen Models wurde von 2 Gitarrenspielern live begleitet, wovon 1 Frau dazu auch sang, was sie auch ganz gut konnte.
Soweit ich weiß werden die Kleider in Größe Null für die Modeschauen geschneidert. Aber trotzdem sahen die Klamotten an manchen Models aus, als ob sie Säcke trugen würden. Auch waren sie merkwürdig in sich gesunken, so als ob die Muskulatur die dürren Knochen nicht mehr aufrecht halten könne.
Leider und sehr zu meiner Enttäuschung gab´s in dieser Modenschau keine Männer auf dem Laufsteg. Ich mußte mich infolgedessen auf das Publikum und die Fotografen- und Kamerameute konzentrieren.
Von den Besuchern waren ungefähr 80% Frauen, die sich alle ungemein aufgebrezelt hatten, sehr schick (richtig geschrieben?). Irgendwie schien es mir, daß vor allem die Besucher sich präsentierten, als daß Mode präsentiert wurde. Es gab in den Messehallen auch gar nicht viele Stände von Firmen, dagegen aber lange Menschenschlangen vorm Einlaß zu den Modeschauen.
Da wir ein Kombi-Ticket (Eintritt und 1 Show) hatten, mußten wir zum Glück nicht an den ganz langen Schlangen anstehen. Ganz lange bedeutet ca. 3h Anstehen. Unglaublich aber wahr: die Leute standen hier teilweise ca. 3h in einer Schlange, um sich eine langweilige Modenshow von "Desiderata" (mir völlig unbekannt) für 10 Minuten anzusehen. Aber auch wenn die Show langweilig war, das ganze Drumherum, sprich der Zirkus oder "Hühnerstall" waren schon interessant.
Vor der Show versuchten die Fotografen und Kameraleute von einigen Leuten in der ersten Reihe irgendetwas zu erhaschen (Fotos, Interviews). Was für eine Aufregung unter den Frauen, als dann die Taschen mit irgendeinem Inhalt an die in der ersten Reihe sitzenden verteilt wurden (Geschenke!). Die eine oder andere Hand aus der zweiten Reihe konnte zum Glück auch die eine oder andere Geschenketasche erhaschen.
Das Schaulaufen der teils sehr magersüchtigen Models wurde von 2 Gitarrenspielern live begleitet, wovon 1 Frau dazu auch sang, was sie auch ganz gut konnte.
Soweit ich weiß werden die Kleider in Größe Null für die Modeschauen geschneidert. Aber trotzdem sahen die Klamotten an manchen Models aus, als ob sie Säcke trugen würden. Auch waren sie merkwürdig in sich gesunken, so als ob die Muskulatur die dürren Knochen nicht mehr aufrecht halten könne.
Leider und sehr zu meiner Enttäuschung gab´s in dieser Modenschau keine Männer auf dem Laufsteg. Ich mußte mich infolgedessen auf das Publikum und die Fotografen- und Kamerameute konzentrieren.
Grad habe ich gesehen, daß mein letzter Eintrag schon 1 Woche her ist. Oooh, wie die Zeit hier verfliegt. Von Montag bis Donnerstag habe ich gar nicht viel unternommen, da ich doch etwas schlapp war. Außer Unterricht, dem Essen in meinem hiesigen Lieblingscafe
"Cafe Gout" und meiner Rückengymnastik im Sportstudio war ich ganz ruhig. Dafür war mein Terminplan am Wochenende wieder ziemlich belegt. Freitag waren wir, d.h. einige aus der Schule (siehe Foto), nach der Schule in einem Restaurant, wo man zu einem Festpreis sich an einem überbordenen Mittagsbuffet laben konnte. Leider war das dort angebotene, gegrillte Fleisch zäh wie Leder. Kaum zu glauben, aber ja, das gibt´s offensichtlich wohl auch in Argentinien. Nun ja, mit guten Fleisch wäre der zugegebenermaßen sehr günstige "alles inklusive"-Preis wohl auch kaum möglich gewesen. Aber alles andere war ausgesprochen lecker und reichhaltig.
Danach sind wir dann gestopft und gestärkt zur "Buenos Aires Fashion Week" gerollt. Das war meine erste und wird bestimmt auch meine letzte Modewoche irgendwo gewesen sein. Aber dazu mehr mit den nächsten Fotos.
Danach sind wir dann gestopft und gestärkt zur "Buenos Aires Fashion Week" gerollt. Das war meine erste und wird bestimmt auch meine letzte Modewoche irgendwo gewesen sein. Aber dazu mehr mit den nächsten Fotos.
Montag, 21. Februar 2011
Das ist die Kai-Mauer der Avenida. Das Schilf dahinter gehört zum Naturschutzgebiet, von dem ich schon kurz unten berichtete. Da das Schilf gerade ausgereift ist und es gestern ausgesprochen windig war, kam ich mir wie im Schneesturm vor. Die Bilder sind nicht verrauscht, sondern das sind die herumfliegenden Schilfsamen.
Ob das jetzt hier jugendfrei ist, weiß ich nicht so genau. Aber FSK18 ist´s noch nicht. ..... Es gibt ja das Sprichwort im Englischen "Wenn Du in Rom bist, mache es wie die Römer.", was soviel heißt wie: passe Dich den lokalen Gegebenheiten und Angewohnheiten an. Bezogen auf das Ausgehverhalten bedeutet das in Buenos Aires vor allem: alles ist deutlich später als in Berlin. In der Woche essen die Leute zu Abend erst gegen 22 Uhr, am Wochenende gegen 23 Uhr, danach geht´s in eine Bar so gegen 1.30 Uhr, um schließlich gegen 3 Uhr in einer Diskothek sich die Beine zu vertreten.
Nachdem ich letztes Wochenende schön ruhig war, wollte ich dieses Wochenende das mal ausprobieren. Damit ich das ganze auch einigermaßen durchhalten konnte, habe ich Freitag abends noch 3h geschlafen. Gegen 22 Uhr hab ich mich in das schwule Restaurant "Inside" begeben - immerhin 1h früher als die Argentinier, um noch einen Platz zu bekommen. Reservierungen am Wochenende empfehlen sich immer. Die Spezialität dieser Lokalität ist das Fleisch auf und "neben" dem Teller
, wie unschwer an den Bildern zu sehen ist. Ab 23 Uhr laufen nämlich ungefähr im 10min-Takt Stripper durch´s Restaurant, um das geschmackliche Erlebnis mit einem visuellen abzurunden.
Das Rinderfilet war unglaublich zart - es zerfloß mir fast auf der Zunge. Nebenbei wurde ich von einem offensichtlichen Stammgast, der neben mir an der Bar saß, gut unterhalten und über die jeweiligen Stripper informiert. Essen, Service und Unterhaltung waren ausgezeichnet in diesem Lokal.
Gegen 2.30 Uhr bin ich schließlich auf Empfehlung des Barmanns ins Amerika gefahren, einer Diskothek für ca. 2000-3000 Menschen. Für 55 Pesos, Eintritt inklusive Getränke, (ca. 10€) kann man sich ausgiebig betrinken. Ich tat das ganze mit 2 Flaschen Wasser. Die Musik war dort sehr "house"ig und durchaus gut. Es gab 2 Tanzflächen. Die Haupttanzfläche ist ca. 3x so groß wie die vom Berghain! Das Publikum war reichlich jung, d.h. 20-30 Jahre, gemischtes Publikum. Der Hammer war, als gegen 3 Uhr sich von der Decke 2 Ströme (jeweils 1m Durchmesser) von Schaum über die tanzenden Massen ergoß und die Leute ausflippten. Ich kenne ja durchaus Schaumparties, aber jeweils mit Badehose oder gleich ganz ohne. Aber das hier hatten die Leute ihre ganz normalen Ausgehklamotten an. Das ganze dauerte ca. 30min, bis die Leute bis fast über den Kopf im Schaum steckten bzw. tanzten. ..... sehr schräg. Ich schaute mir das übrigens von der Galerie aus an, die sich um die Tanzfläche herumwindet, so daß ich unbeschäumt davon kam.
Gegen 4 Uhr hat´s mir dann gereicht, ich war sehr müde und konnte bis ca. 13 Uhr am Samstag schlafen.
Ich war dann nur noch kurz beim Sport, um meine Rückengymnastik durchzuführen, damit ich die schlechte Matraze, auf der ich hier jede Nacht schlafen muß, ohne größere Schmerzen überstehe.
Abends bin ich dann in Palermo in einem anderen Restaurant (Janio) am "Alten Palermo-Platz" gewesen. Leider ist das ganze eher ein Touristenschuppen. Das Essen war sehr durchschnittlich, der Service schlecht. Immerhin war der Ausblick auf die sich vorbeischiebenden Menschen ausgezeichnet, auch wenn´s überwiegend Touristen waren. Palermo selbst ist eine sehr schöne und auch teure Gegend. Da ich meinen Fotoapparat nicht dabei hatte, gibt´s davon erstmal keine Fotos. Aber ich werde nochmal tagsüber in diese Ecke fahren. Dann gibt´s auch Fotos.
Das Rinderfilet war unglaublich zart - es zerfloß mir fast auf der Zunge. Nebenbei wurde ich von einem offensichtlichen Stammgast, der neben mir an der Bar saß, gut unterhalten und über die jeweiligen Stripper informiert. Essen, Service und Unterhaltung waren ausgezeichnet in diesem Lokal.
Gegen 2.30 Uhr bin ich schließlich auf Empfehlung des Barmanns ins Amerika gefahren, einer Diskothek für ca. 2000-3000 Menschen. Für 55 Pesos, Eintritt inklusive Getränke, (ca. 10€) kann man sich ausgiebig betrinken. Ich tat das ganze mit 2 Flaschen Wasser. Die Musik war dort sehr "house"ig und durchaus gut. Es gab 2 Tanzflächen. Die Haupttanzfläche ist ca. 3x so groß wie die vom Berghain! Das Publikum war reichlich jung, d.h. 20-30 Jahre, gemischtes Publikum. Der Hammer war, als gegen 3 Uhr sich von der Decke 2 Ströme (jeweils 1m Durchmesser) von Schaum über die tanzenden Massen ergoß und die Leute ausflippten. Ich kenne ja durchaus Schaumparties, aber jeweils mit Badehose oder gleich ganz ohne. Aber das hier hatten die Leute ihre ganz normalen Ausgehklamotten an. Das ganze dauerte ca. 30min, bis die Leute bis fast über den Kopf im Schaum steckten bzw. tanzten. ..... sehr schräg. Ich schaute mir das übrigens von der Galerie aus an, die sich um die Tanzfläche herumwindet, so daß ich unbeschäumt davon kam.
Gegen 4 Uhr hat´s mir dann gereicht, ich war sehr müde und konnte bis ca. 13 Uhr am Samstag schlafen.
Ich war dann nur noch kurz beim Sport, um meine Rückengymnastik durchzuführen, damit ich die schlechte Matraze, auf der ich hier jede Nacht schlafen muß, ohne größere Schmerzen überstehe.
Abends bin ich dann in Palermo in einem anderen Restaurant (Janio) am "Alten Palermo-Platz" gewesen. Leider ist das ganze eher ein Touristenschuppen. Das Essen war sehr durchschnittlich, der Service schlecht. Immerhin war der Ausblick auf die sich vorbeischiebenden Menschen ausgezeichnet, auch wenn´s überwiegend Touristen waren. Palermo selbst ist eine sehr schöne und auch teure Gegend. Da ich meinen Fotoapparat nicht dabei hatte, gibt´s davon erstmal keine Fotos. Aber ich werde nochmal tagsüber in diese Ecke fahren. Dann gibt´s auch Fotos.
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